Sanremo – Monaco 2017

Im Frühling letzten Jahres haben wir (Meine Eltern, Carina und ich) uns dazu entschlossen, meiner in Italien lebenden Tante einen Überraschungsbesuch abzustatten.

Zu früher Stunde machten wir uns auf den Weg, um rund 12 Stunden später die 1000km entfernte Küstenstadt Sanremo in Italien zu erreichen.

Die Überraschung ist vollends gelungen und wir hatten ein paar schöne Tage vor uns, die wir nutzten um die Côte d’Azur und deren Hinterland zu erkunden.

 

Sanremo:

 

Meine nagelneue Drohne war zu diesem Zeitpunkt in Österreich noch nicht bewilligt, was jedoch in Italien keine Rolle spielte und somit ein paar spannenden Flügen voller Windwarnungen aber ohne Probleme nichts im Weg stand. Hier eines der dabei entstandenen Fotos:

DJI_0011-Bearbeitet
DJI Mavic Pro mit PolarPro ND-Filter, 1/200s, ISO 100

 

 

Monaco:

Wer einen Blick auf die Landkarte riskiert, stellt sofort die Nähe zum Fürstentum Monaco fest, welchem wir einen Tagesauflug widmeten.

 

Überall in der Stadt (dem Staat) entdeckt man diese dezenten Hinweise auf die örtliche Konzentration der nicht ganz so unbetuchten Anwohnerschaft.

IMG_3261
Das Plakat wirbt für eine App, die einem das spontane Chartern von Privatjets ermöglicht.

Abschließend nahmen wir die Kurven zum über Monaco gelegen Ort La Turbie in Angriff, die seit geraumer Zeit gegen Null strebende Tankanzeige veranlasste uns dazu, eine Tankstelle zu suchen und Google sollte uns den Weg zu einer solchen weisen. Nach bangen Minuten auf immer enger und steiler werdenden Straßen kam die Fahrt vor einem verschlossenen Tor zu einem Halt. Einem Tor, hinter dem sich die Tankstelle befand. Die Autobahntankstelle. Eine Umkehr machte der praktisch ausschließlich mit Luft und Dieseldämpfen gefüllte Tank unmöglich, also musste die Lage der Person am anderen Ende der glücklicherweise dort verbauten Sprechanlage in Frenglischer Sprache erläutert werden. Wir hatten Erfolg und konnten den Tankinhalt durch Kraftstoff ersetzen. Natürlich mussten wir die Tankstelle über die Autobahn verlassen.

Die Freude währte genau bis zum Anblick der nächsten Mautstation, an welcher wir erneut unser Frenglisch auspacken mussten, um das nicht vorhandene Einfahrtsticket zu erklären. Um nur ein paar Euro leichter konnten wir schließlich die Heimfahrt fortsetzen.

 

Hinterland:

Ein Besuch der durch kurvige Bergstraßen verbundenen Dörfer Dolceaqua, Apricale und Bajardo im Hinterland von Sanremo durfte natürlich auch nicht fehlen.

– mr

DJI_0038-Bearbeitet

Werbeanzeigen