Merlin und der Sieg des roten Drachen

Heute bekam ich zum Frühstück gleich einmal frisch gebackenen Cheddar-Lauch-Quiche-Kuchen vorgesetzt und bestellte dann eine Ziegenkäseomelette mit irgendwas Apfelartigem darüber. Beides war exzellent, ich machte mich danach auf den Weg zur Sygun Kupfermine in Beddgelert.

Dort machte ich für knapp neun Pfund eine selbstgeführte Tour durch die viktorianische Mine, an sechs Stellen bekommt man Interessantes aus der Sicht eines Arbeiters erzählt. Gut 180 Stufen höher kommt man wieder ans Tageslicht, exakt dort, wo ich am Vortag auf meiner Wanderung vorbei ging.

 

Das Auto signalisierte mir einen zu hohen Luftanteil im Tank, somit fuhr ich zur nächsten Tankstelle nach Penrhyndeudraeth. Ich hatte noch eine Wanderung geplant, also steuerte ich wieder den Ort Beddgelert an, vom dortigen National Trust-Parkplatz sollte mich ein Weg über eine 3,5 Kilometer lange Route an einen geschichtsträchtigen Ort bringen, wo nicht zuletzt durch den Zauberer Merlin der rote Drache zum Wappentier von Wales wurde. Doch ich habe die Farben der Markierungen nicht ganz so ernst genommen und bin auf einem anderen Pfad gelandet. Um mehr über die Geschichte mit dem Drachen zu erfahren, bitte auf das Wort Route klicken.

Der Weg auf dem ich mich schließlich befand führte durch moosbedeckte Wälder entlang kleiner Wasserfälle über Brücken und Mauern vorbei an steinernen Ruinen in höher gelegene Gebiete rund um den Llyn Dinas, den darunter liegenden See. Irgendwann kehrte ich schließlich um und erreichte nach vier Stunden wieder den Parkplatz. Gegen 18:30 traf ich wieder im Summer Hill B&B ein, in dem ich auch die letzte Nacht verbringen werde.

 

Die auf der Karte eingezeichnete Route Nr. 4 war geplant, letztendlich nahm ich den in Schwarz dargestellten Weg Nr. 5 bis etwas nach Bylchau Terfyn, wo ich umkehrte und am Rückweg noch der grünen Route Nr. 2 nach Westen folgte, bis mich diese zum Parkplatz zurückbrachte.

Das vorletzte Bild mit dem Baum im Vordergrund und der untergehenden Sonne im Hintergrund ist übrigens das angekündigte Beispiel für ein Foto, das mich zur Verwendung vom 14mm-Objektiv zwang. Alle anderen Panorama- und „Weitwinkel“-Aufnahmen habe ich bisher in Form mehrerer Fotos mit dem 50mm-Obektiv realisieren können (die fertigen Bilder sollten in einem Abschließenden Beitrag nach der Reise zu sehen sein). In diesem Fall jedoch hätte ich einfach nicht genug Zeit gehabt, um mit dem 50mm die notwendigen 15 bis 21 Aufnahmen zu machen, bevor die Sonne wieder durch Wolken verdeckt worden wäre. Daher die einzelne Aufnahme mit dem Weitwinkel.

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